Aktuelle Projekte

Ehrgeizige und gerechte Umsetzung der EU-Luftqualitätsrichtlinie in Deutschland
In diesem Projekt geht es darum, die am stärksten belasteten Regionen Deutschlands dabei zu unterstützen, die neuen Schadstoffgrenzwerte ohne zeitliche Ausnahmeregelungen umzusetzen. Dabei werden politisch umsetzbare, kosteneffiziente und sozial gerechte Wege zur Einhaltung der Grenzwerte identifiziert – mit Fokus auf Feinstaub und Stickstoffdioxid sowie auf zentrale Emissionsquellen wie Verkehr und Gebäudebeheizung. Die Erkenntnisse münden in politische Empfehlungen für regionale Luftqualitätspläne und bundespolitische Weichenstellungen.
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Politische Strategien für eine umweltfreundliche Arzneimittelversorgung
Die Produktion, der Konsum und die Entsorgung von Arzneimitteln haben weitreichende Auswirkungen auf Umwelt und Klima. Neben hohen Emissionen belasten Rückstände von Medikamenten Gewässer und Ökosysteme und tragen zur globalen Bedrohung durch Antibiotikaresistenzen bei. Dennoch sind diese ökologischen Auswirkungen bislang kaum reguliert und insbesondere Treibhausgasemissionen im Arzneimittelsektor noch kaum transparent einzusehen.
Das CPHP bringt in diesem vom Umweltbundesamt geförderten Projekt Akteur*innen aus dem Gesundheits- und Pharmasektor zusammen, um Bedarfe zu erfassen und gemeinsam Lösungsansätze weiterzuentwickeln und politische Empfehlungen zu erarbeiten.
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Beratung des GIZ Sektorvorhabens One Health
Die Gesundheit von Menschen, Tieren und ihrer Umwelt ist eng miteinander verbunden und voneinander abhängig. Auf diesem Verständnis beruht der One Health Ansatz und nutzt fachübergreifende Zusammenarbeit, um Gesundheit zu schützen und Gesundheitsrisiken vorzubeugen.
Das CPHP berät gemeinsam mit der London School of Economics, CPC Analytics und dem UN University International Institute for Global Health das Sektorvorhaben One Health der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).
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ARBEIT: SICHER & GESUND im Klimawandel
Der Klimawandel verändert die Arbeitswelt. Zunehmende Hitze, Extremwetter, aber auch physische und psychische Belastungen bringen Herausforderungen für Beschäftigte und Führungskräfte mit sich. Im vom BMAS geförderten Projekt „Arbeit: sicher und gesund im Klimawandel (ASUG-Klima)“ untersucht das CPHP gemeinsam mit einem Konsortium aus Wissenschaftler*innen, Politikberater*innen und Kommunikationsexpert*innen, welche Berufsgruppen besonders betroffen sind und entwickelt gemeinsam Lösungen für menschen- und klimagerechte, sichere Arbeit.
Im ersten Jahr des Projekts wurden in vier Werkstattgesprächen mit einem Expert*innenkreis Herausforderungen benannt und Lösungen erarbeitet. Im zweiten Projektjahr wird eine Erprobungsphase durchgeführt, bei der ausgewählte Lösungsansätze von fünf Pilotunternehmen in die Praxis umgesetzt und dabei durch das Projektkonsortium begleitet werden.
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Entwicklung von Eckpunkten einer Nachhaltigkeitsstrategie für das deutsche Gesundheitswesen
Zunehmende Belastungen durch Umweltzerstörung und Klimawandel stellen das deutsche Gesundheitswesen vor große Herausforderungen: Es muss klimabedingte Gesundheitsrisiken bewältigen und zugleich selbst zum Klima- und Ressourcenschutz beitragen.
Gemeinsam mit dem BKK Dachverband entwickelt das CPHP in enger Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Akteur*innen Eckpunkte für eine Nachhaltigkeitsstrategie des deutschen Gesundheitswesens – mit dem Ziel, Versorgung und Gesundheit zu verbessern und zugleich Klimaresilienz und Nachhaltigkeit zu fördern.


Klimawandel und Gesundheit: Parlamentarischer Dialog in der neuen Legislaturperiode
Den wieder- und neu gewählten Abgeordneten kommt in der neuen Legislaturperiode eine große Verantwortung zu und bietet gleichzeitig eine große Chance sich für besseren Klima- und Gesundheitsschutz einzusetzen. Im Rahmen des Projekts bietet das CPHP eine Plattform für wissenschaftsbasierte Informationen, aktiven Dialog und offenen Austausch. Ziel ist es, das Engagement von und die Zusammenarbeit zwischen erfahrenen und neuen Abgeordneten an der Schnittstelle Klimawandel und Gesundheit zu stärken.

Abgeschlossene Projekte

Experts on Financing and Global Governance with Emphasis on Pandemic Prevention, Preparedness and Response
Für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) berät das CPHP gemeinsam mit der London School of Economics (LSE) und CPC Analytics das GIZ-Sektorvorhaben “One Health” und das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ). Die Schwerpunkte liegen auf den Themen “global health governance”, “global health financing” und auf sektorübergreifende Konzepte wie “One Health” und “Planetary Health”.
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Deutsche Initiative zum „Lancet Countdown: Tracking Progress on Health and Climate Change”
Ergänzend zu der jährlichen Veröffentlichung der Lancet Countdown Berichte sind zunehmend nationale Initiativen entstanden, die die wichtigsten Ergebnisse des globalen Berichtes vorstellen, diese in den lokalen Kontext einordnen und angepasste Empfehlungen für politische Entscheidungstragende des jeweiligen Landes zu formulieren. Seit 2022 wird die deutsche Initiative durch das Centre for Planetary Health Policy (CPHP) koordiniert.
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Prävention und Gesundheitsförderung aus Planetary Health Perspektive
In der lebensweltbezogenen Gesundheitsförderung und Prävention liegt ein hohes Potenzial, Mehrgewinne (Co-Benefits) auch für Klima und Umwelt zu erzielen. Viele Maßnahmen, die Gesundheit und Wohlbefinden im Alltag fördern und Krankheiten vorbeugen, schützen zugleich die Umwelt – etwa durch die Förderung gesünderer, pflanzenbasierter Ernährung und die Verbesserung struktureller Rahmenbedingungen in den Lebenswelten.
In Kooperation mit der BARMER Krankenkasse und KLUG e.V. analysieren wir den Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverbandes im Hinblick auf den Handlungsspielraum der Krankenkassen für Co-Benefits. Zudem entwickeln wir einen Qualitätsstandard für Projektförderungen in der lebensweltbezogenen Gesundheitsförderung, der Klima‑, Umwelt- und Gesundheitsaspekte integriert, und bilden dazu Multiplikator*innen in der BARMER aus.


Erkenntnisse aus nationalen Klima- und Gesundheitspolitiken in verschiedenen Ländern zur Stärkung des Klimaschutzes
Das Centre for Climate Change Communication (4C) der George Mason University, U.S.A. erstellt eine länderübergreifende Studie über Zusammenhänge zwischen Gesundheits- und Klimapolitik. In sieben sozio-ökonomisch unterschiedlichen Regionen ermitteln Wissenschaftler*innen politisch verwertbare Erkenntnisse zur Frage, welchen Beitrag Gesundheitspolitik zum Klimaschutz leisten kann und welche Rolle Klimapolitik für eine bessere öffentliche Gesundheit und gesundheitliche Chancengleichheit spielen kann. Das CPHP verantwortet die Durchführung der Studie in Deutschland und führt in diesem Rahmen Tiefeninterviews mit Entscheidungstragenden durch.


Rechtliche Rahmenbedingungen für planetare Gesundheit in Deutschland
Wo ermöglicht der Rechtsrahmen bereits die Berücksichtigung von ökologischer Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen? Wie müsste er verändert werden, um diese zu ermöglichen und zu fördern? Stehen aktuelle Gesetze Bestrebungen nach nachhaltigerem Handeln im Gesundheitswesen vielleicht sogar im Weg?
Diese Fragen leiten die Kooperation zwischen dem Institut für Medizinrecht der Bucerius Law School Hamburg, der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG) und CPHP.
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Planetary Health Forum – auf dem Weg zu Gesundheit innerhalb planetarer Grenzen
Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt organisiert das CPHP das Forum “Planetary Health — Auf dem Weg zu Gesundheit innerhalb planetarer Grenzen”. Die Veranstaltung wird am 30. November — 1. Dezember 2023 in Berlin stattfinden und per Livestream übertragen. Begleitet wird der Kongress von einer Reihe von vor- und nachgelagerten Workshops, die gemeinsam mit Partnerorganisationen zu drängenden Fragen und Themen der planetaren Gesundheit durchgeführt werden.
Ziel der Veranstaltung ist es, Handlungsoptionen für Politik und Praxis zu entwickeln, die Gesundheit innerhalb planetarer Grenzen schützen. Zudem sollen neue Allianzen entstehen und Brücken zwischen Fachdisziplinen und politischen Ressorts geschlagen werden.
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Policy Analysis of the Development and Implementation of National Portfolios of Action on Environment and Health
Im Auftrag des European Centre for Environment and Health der World Health Organization (WHO ECEH) hat das CPHP in Vorbereitung der Ministerkonferenz für Umwelt und Gesundheit (Juli 2023 in Budapest) die nationalen Portfolios der europäischen Staaten der WHO analysiert. Dazu haben die CPHP-Wissenschaftler*innen eine Desk-Review und Expert*innen-Konsultationen in den Mitgliedsstaaten durchgeführt, Fallstudien mit Best-Practice Beispielen erstellt und diese mit WHO-Vertreter*innen diskutiert.
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Im Auftrag von/Gefördert durch:

Klimawandel und Gesundheit: Sachstandsbericht & Fachgespräche
Im Auftrag des Robert Koch-Instituts (RKI) begleitet das CPHP die Erstellung des RKI-Sachstandsberichtes “Klimawandel und Gesundheit”. Ziel ist es, den Bericht praxisnah und relevant für Entscheidungstragende aus der Politik und dem Gesundheitswesen zu gestalten und die Ergebnisse einem breiten Publikum zu kommunizieren. Ebenfalls im Auftrag des RKI hat das CPHP eine Evidenzsynthese zu den Auswirkungen der Klimakrise auf den internationalen Gesundheitsschutz erstellt.
Im September 2023 veranstaltete das CPHP in Kooperation mit der Geschäftsstelle Klimawandel und Gesundheit am Robert Koch-Institut sowie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) dazu drei virtuelle Fachgespräche. Weitere Informationen sowie die Dokumentation der Fachgespräche finden Sie hier.
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Public Health Operations for Climate Change Action (PHONIC)
Das Projekt Public Health Operations for Climate Change Action (PHONIC) wurde im Rahmen der German Alliance for Global Health (GLOHRA) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Gemeinsam mit der Ludwig-Maximilian-Universität München und dem Helmholtz Zentrum München entwickelte das CPHP ein Rahmenwerk zur Ermittlung prioritärer Maßnahmen für das öffentliche Gesundheitswesen im Kontext der Mitigation und Adaptation des Klimawandels. Für prioritäre Teilbereiche soll zudem eine Handlungshilfe mit konkreten Indikatoren und Gute-Praxis-Beispielen entwickelt werden, die anschließend in Deutschland und Kenia pilotiert wird.
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Gesundheitsschützende Luftqualität
Mit der Überarbeitung der Luftqualitätsrichtlinie gleicht die Europäische Union die rechtlichen Rahmenbedingungen und Standards für Luftqualität in ihren Mitgliedsstaaten teilweise den neuen evidenzbasierten Empfehlungen der WHO an. Das CPHP analysiert in diesem Rahmen die ökologischen und ökonomischen Mehrwerte von gesundheitsschützenden Luftqualitätstandards und organisiert Fachdiskussionen mit politischen Entscheidungstragenden und Fachexpert*innen. Das Ziel ist es, Deutschlands Rolle in den europäischen Verhandlungen zu analysieren und die politische und öffentliche Diskussion in Deutschland voranzubringen. Das Projekt wird durch den Clean Air Fund gefördert.
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Mapping der Akteurslandschaft im Bereich Klimawandel und Gesundheit
Gemeinsam mit dem Wellcome Trust kartiert das CPHP die deutsche Akteurslandschaft im Bereich Klimawandel und Gesundheit, insbesondere in Vorbereitung auf wichtige internationale Veranstaltungen im Jahr 2023, wie der World Health Summit (WHS) und die UN-Klimakonferenz (COP28). Das Projekt zielt darauf ab, ein Bild der aktuellen politischen Debatten in diesem Handlungsfeld zu zeichnen und mit den relevanten und einflussreichen Akteur*innen ins Gespräch zu kommen.
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Klimakrise und Selbsthilfe
Im Auftrag der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. (BAG Selbsthilfe) hat das CPHP Auswirkungen von Klimawandelfolgen auf chronisch kranke und behinderte Menschen identifiziert und gemeinsam mit der BAG Selbsthilfe Bewältigungsstrategien entwickelt.
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