Public Health OperatioNs for clImate aCtion (PHONIC) – Entwicklung eines Rahmenwerks für die Identifikation prioritärer Maßnahmen

Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, Maßnahmen des öffentlichen Gesundheitswesens zur Mitigation und Adaptation des Klimawandels zu bewerten und zu priorisieren, um dieses widerstandsfähiger gegenüber heutigen und zukünftigen Herausforderungen zu machen.

Dieses wird erreicht durch:

  • das Durchführen eines Scoping Reviews, um bereits existierende Maßnahmen zur Adaptation des öffentlichen Gesundheitswesens an den Klimawandel zu identifizieren
  • das Durchführen semi-strukturierter Interviews mit Expert:innen
  • die Benennung einer internationalen Expertengruppe (mit Schwerpunkt Europa und Ostafrika) für Beratung und detaillierten Input bei jedem Schritt der Framework-Entwicklung
  • die Entwicklung eines übergreifenden Frameworks für die unterschiedlichen Handlungsbereiche der Mitigation und Adaptation des Klimawandels im öffentlichen Gesundheitswesen
  • die Ermittlung der zu priorisierenden Maßnahmen für die Erarbeitung eines Sub-Frameworks mit konkreten Indikatoren für jede dieser Maßnahmen
  • die Ermittlung vorhandener Good Practice-Beispiele für das Sub-Framework und die Veröffentlichung in einer frei zugänglichen Online-Datenbank
  • die Erprobung des Sub-Frameworks in Deutschland und Kenia in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern
  • die Präsentation der Projektergebnisse über Webinare, Policy Briefs und wissenschaftliche Artikel.

Bei der European Public Health Conference 2023 in Dublin, Irland, stellt CPHP-Mitarbeiterin Annkathrin von der Haar das Forschungsprojekt PHONIC im Rahmen einer Posterpräsentation vor. Das Poster (auf englisch) finden Sie hier zum Download:

Das Projekt wird in Kooperation zwischen der Ludwig-Maximilians-Universität München, dem Helmholtz Zentrum München und dem CPHP durchgeführt. Es wird finanziert von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung durch die German Alliance for Global Health Research (GLOHRA) in dem Zeitraum von April 2023 bis September 2024.

Ansprechpartnerinnen

Maike Voss

Geschäftsführende Direktorin

Annkathrin von der Haar

Wissenschaftliche Mitarbeiterin