
Unsere nächsten Planetary Health Dialogues:
Informationen zu unserem nächsten Planetary Health Dialogue „Nachhaltigkeit im Arzneimittelwesen: Wohin steuert die EU?“ folgen in Kürze.”
Gemeinsam planetare Gesundheit gestalten
Die CPHP-Webinarreihe „Planetary Health Dialogues“ findet monatlich statt und bringt deutsche und internationale Wissenschaftler*innen, politische Entscheidungstragende und Akteure der Zivilgesellschaft zusammen. Ziel der Dialogues ist, gemeinsam Ideen für einen Paradigmenwechsel hin zu Gerechtigkeit, Gesundheit und Wohlbefinden innerhalb der planetaren Grenzen zu entwickeln.
Die Themen reichen von Resilienz im deutschen Gesundheitswesen, über Gesundheitsförderung und Gesundheitsgerechtigkeit im Anthropozän bis hin zur Rolle von Gesundheit in internationalen Abkommen zu Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung. Mit unseren Dialogues tauchen wir in die wissenschaftliche und politische Auseinandersetzung mit diesen Themen ein und diskutieren Rückschlüsse für politische Überlegungen.
Sehen Sie sich vergangene Planetary Health Dialogues an:

Planetary Health in a period of geopolitical upheaval
In our April edition, we hosted the first hybrid Planetary Health Dialogue, exploring the connections between planetary health and security policy. Against the backdrop of ongoing geopolitical conflicts, the discussion with Dr Marion Schulte zu Berge (German Advisory Council on Global Change), Dr Benjamin Pohl (adelphi), Sima Bulut (German Council on Foreign Relations), and Amanda Low & Max D. López Toledano (National University of Singapore) highlighted how climate change and environmental degradation act as drivers of global instability and why these planetary crises must be more systematically integrated into foreign and security policy.

Präventionspolitik auf dem Prüfstand — Erkenntnisse aus dem Public Health Index 2025
Im März stand der Public Health Index 2025 im Fokus. Dieser zeigt erstmals systematisch, wie europäische Länder präventionspolitische Maßnahmen in den Bereichen Tabak, Alkohol, Ernährung und Bewegung umsetzen – und verdeutlicht, dass Deutschland hier noch erheblichen Nachholbedarf hat. Gemeinsam mit Oliver Huizinga (AOK-Bundesverband) und PD Dr. Karim Abu-Omar (WHO-Kooperationszentrum Bewegung & Public Health) diskutierten wir, warum evidenzbasierte Prävention in Deutschland bislang nur begrenzt umgesetzt wird und welche Schritte nötig sind, damit Prävention stärker in politische Entscheidungsprozesse einfließt.

Energiearmut als Gesundheitsrisiko –Wie gelingt klimasoziale Politik?
In der Februar-Ausgabe unserer Planetary Health Dialogues stand Energiearmut als zentraler sozialer Aspekt der Klimakrise im Mittelpunkt. Vor dem Hintergrund des anstehenden EU-Emissionshandelssystem ETS 2 haben wir gemeinsam mit Astrid Schaffert (Zukunft KlimaSozial) und Lena Wallraff (Deutscher Caritasverband e.V.) zentrale Fragen sozialer und gesundheitlicher Dimensionen der Klimapolitik diskutiert.

Altersversorgung und Planetare Gesundheit — Vor welchen Herausforderungen stehen berufsständische Versorgungswerke?
Im ersten Planetary Health Dialogue des Jahres 2026 richteten wir unseren Fokus auf die besondere Rolle berufsständischer Versorgungswerke als Einrichtungen der Altersvorsorge in Zeiten zunehmender planetarer Krisen. Gemeinsam mit Vertreter*innen der Versorgungswerke, Wissenschaftler*innen und Finanzexpert*innen diskutierten wir u.a., wie Klima- und Umweltrisiken für Kapitalanlagen reduziert werden können und wie Investitionen gezielt zur Abschwächung der Krisen und zur Förderung der sozial-ökologischen Transformation beitragen können.

Politische Klarheit für klimaresilientes Wirtschaften – Welche Rahmenbedingungen fördern Innovationskraft und Wandel?
Im November widmeten wir uns der zentralen Frage, welche politischen und finanziellen Rahmenbedingungen Unternehmen benötigen, um als aktive Treiber*innen der sozial-ökologischen Transformation wirksam vorangehen zu können. Ausgehend von unserem neuen Policy Brief wurde aufgezeigt, wie politische Richtungswechsel und unklare Finanzierungsinstrumente derzeit das Vertrauen der Wirtschaft in eine konsistente Klimapolitik schwächen. Gemeinsam mit Professor Karsten Neuhoff (DIW) und Martin Oldeland (BAUM e.V.) diskutierten wir die daraus entstehenden Herausforderungen für Investitionssicherheit und Innovationskraft.

Environmental Justice: Air pollution as a key driver of health inequalities — What can Berlin learn from London?
In our October edition, we focused on environmental justice, highlighting how people with lower incomes are more affected by air pollution. Together with Shirley Rodrigues (former Deputy Mayor for Environment and Energy, London) and Prof. Dr habil. Heike Köckler (Bochum University of Applied Sciences) we explored how London has significantly improved its air quality and what lessons German cities can learn from this experience of how to better protect communities disproportionately affected by air pollution.

Gesundheitlicher Hitzeschutz — Gemeinsam Potenziale des Öffentlichen Gesundheitsdienstes erkennen und nutzen
In der September-Ausgabe stand die besonderer Rolle des Öffentlichen Gesundheitsdienstes für den gesundheitliche Hitzeschutz im Fokus. Dr. Nathalie Nidens (KLUG) stellte die zentralen Ergebnisse unseres neuen Policy Briefs zu diesem Thema vor. Dieser zeigt auf, welches Potenzial der Öffentliche Gesundheitsdienst sowohl in der operativen Umsetzung als auch in der strategischen Gestaltung von Hitzeschutzstrategien im Gesundheitswesen hat. Dr. Teresa Kowar (Ministerium für Gesundheit und Soziales Brandenburg) und Katja Filser (Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald) ordneten die Ergebnisse anschließend aus praktischer wie auch politischer Perspektive ein.

Nachhaltigkeit im Medizinproduktesektor — Vom EU-Recht zur Praxis
Im Mai widmete sich unser Planetary Health Dialogue der Frage, wie Medizinprodukte nachhaltiger gestaltet werden können. Gemeinsam mit zwei der Co-Autorinnen unseres neuen Policy Briefs – Charlotte Schnitzler, Claudia Quitmann und Dr. med. Alina Herrmann – haben wir diskutiert, wie ökologische Belastungen reduziert werden können, ohne die Qualität und Versorgungssicherheit zu gefährden. Mit Dr. Romy Auerbach, Leonie Wenzel und Julian Lotz haben wir anschließend Ansätze und Empfehlungen für eine zukunftsfähige Gestaltung des Sektors vertieft.

Gesundheitsauswirkungen des Biodiversitätsverlusts – Von globalen Abkommen zu lokalen Lösungen
Im April ging es bei unserem Planetary Health Dialogue um die Zusammenhänge zwischen Biodiversität und Gesundheit. Mit unserer Beirätin Dr. Kim Grützmacher, Barbara Engels vom Bundesamt für Naturschutz sowie der Vorsitzenden des Sachverständigenrates für Umweltfragen Prof. Dr. Claudia Hornberg haben wir globale Biodiversitätsabkommen analysiert. Zudem haben wir erörtert, welche Maßnahmen die deutsche Biodiversitätsstrategie ergreift, um die Wechselwirkungen zwischen Ökosystemen und menschlicher Gesundheit gezielt zu berücksichtigen.

Der Öffentliche Gesundheitsdienst im Klimawandel — Strategien für mehr Resilienz
In der März-Ausgabe unseres Planetary Health Dialogues haben wir einen Blick darauf geworfen welche Rolle der Öffentliche Gesundheitsdienst im Kontext von Klimaschutz und ‑anpassung spielt bzw. spielen sollte. Gemeinsam mit unseren Gästen — PD Dr. Peter Tinnemann, Leiter des Gesundheitsamts Frankfurt am Main, Dr. Thomas Claßen, stellvertretende Leitung der Fachgruppe Klima und Gesundheit am Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen — haben wir erörtert, welche Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, um Klima- und Umweltschutz mit einer zukunftsfähigen Gesundheitsförderung und ‑versorgung zu verbinden und die Weichen für eine klimafreundliche und ‑resiliente Gesundheitspolitik zu stellen.

Spezial-Ausgabe zur Bundestagswahl II: Nachhaltigkeit in der Gesundheitspolitik – Welche Perspektiven bieten die Wahlprogramme?
Mit der zweiten Ausgabe stand die Frage im Fokus, welche Rahmenbedingungen und konkreten Maßnahmen die nächsten Regierung forcieren sollte, um Nachhaltigkeit und Klimaresilienz in der Gesundheitspolitik mit der gebotenen Dringlichkeit und Ganzheitlichkeit voranzubringen.

Spezial-Ausgabe zur Bundestagswahl I: Finanz- und Sozialpolitik für eine klimagerechte Zukunft – Welche Prioritäten setzen die Parteien?
Mit Dr. Vera Huwe, Ökonomin am Dezernat Zukunft, und Johanna Gary, Referentin für Nachhaltigkeit bei der Diakonie Deutschland, haben wir diskutiert, welche finanziellen und sozialen politischen Rahmenbedingungen jetzt entscheidend sind, damit die sozial-ökologische Transformation gerecht finanziert und umgesetzt werden kann.

Internationale Klimapolitik in turbulenten Zeiten? Die COP29 aus Gesundheitsperspektive — und Hausaufgaben für 2025
Die Beschlüsse der UN-Klimakonferenzen wirken sich direkt auf nationale Klimapolitiken aus – und damit auf Gesundheit weltweit. Gemeinsam mit Birte Frerick, Referentin für Pandemieprävention und One Health beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), haben wir darüber diskutiert, was die Resultate der COP29 für globale Gesundheit bedeuten.

Fossilität vs. Planetare Gesundheit — wie uns kommerzielle Interessen schaden
In der 12. Ausgabe unserer Planetary Health Dialogues haben wir mit Dr. Kerstin Sell, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ludwig-Maximilians-Universität München, und Hans-Josef Fell, Präsident von Energy Watch Group, über die Rolle kommerzieller Interessen im Kontext der ökologischen Krisen samt ihrer massiven negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit diskutiert.

Assessing governance for climate change and health: An exploratory approach
Together with Dr. Karin Geffert (Public Health and Health Services Research at the Institute for Medical Information Processing, Biometry, and Epidemiology (IBE) & Pettenkofer School of Public Health) and Melvine Otieno (Planetary Health Eastern African Hub), we discussed the evaluation of governance structures for health and climate change, focusing on their strengths and weaknesses. Additionally, the conversation explored the insights gained from applying international frameworks to various local contexts, highlighting both challenges and opportunities.

Soziale Klimapolitik – klimaresiliente Sozialpolitik: Wie gelingt das?
In der zehnten Ausgabe unserer Planetary Health Dialogues haben wir mit Dr. Ines Verspohl, Leiterin für Sozialpolitik des Think Tanks Zukunft KlimaSozial und Dr. Julia Teebken, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ludwig-Maximilians-Universität München darüber diskutiert, wie Fragen der sozialen Gerechtigkeit, Verteilungsfragen und Sozialpolitik in der Klimaschutzpolitik und der Klimaanpassung berücksichtigt werden sollte.

Das Nötige und das Genug — wie Suffizienz zu einer (klima-)gerechten Welt beitragen kann
Im Rahmen dieses Dialogues haben wir die Perspektiven des Deutschen Ethikrats und des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) zusammengebracht. Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl, Mitglied des Deutschen Ethikrates und Professorin für Moraltheologie an der Universität Augsburg, stellte zunächst drei Ansätze vor, die der Schwellenwertskonzeption von Klimagerechtigkeit des Ethikrats zugrunde liegen. Danach erläuterte Bendix Vogel, Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Sachverständigenrat für Umweltfragen, den Ansatz der Suffizienz und grenzte ihn von den zwei anderen Nachhaltigkeitsstrategien Effizienz und Konsistenz ab.

The Health Risks of Pollution: Finding Solutions
Mit der achten Ausgabe unserer Planetary Health Dialogues im März 2024 haben wir uns zum zweiten Mal mit Chemikalienverschmutzung befasst. Im Mittelpunkt standen dabei die gesetzlichen Bemühungen zur Bewältigung der Verschmutzungskrise auf EU-Ebene.

The Health Risks of Pollution: Assessing the Problem
Gemeinsam mit Kim Pack, Fachbereich für „Toxikologie, gesundheitsbezogene Umweltüberwachung“ im Umweltbundesamt, Dr. Jutta Emig, Leiterin des Referats „Internationale Chemikaliensicherheit, Nachhaltige Chemie“ im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz und Dr. Shahriar Hossain, Gründer der Environment and Social Development Organization (ESDO), haben wir einen Überblick über das Ausmaß und die Vielfalt der Gesundheits- und Umweltauswirkungen von Chemikalien gegeben – auf nationaler, europäischer und globaler Ebene.

Umweltveränderungen und ihre Folgen für die öffentliche Gesundheit in Deutschland
Bei der sechsten Ausgabe unserer Planetary Health Dialogues im Oktober 2023 diskutierten wir gemeinsam mit Dr. Ute Teichert, Leiterin der Abteilung für Öffentliche Gesundheit im Bundesgesundheitsministerium, und Umweltmedizinerin und WBGU-Beiratsmitglied Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann über die Wechselwirkungen und Zusammenhänge von öffentlicher Gesundheit und Umweltschutz.

Hitzeschutz in Deutschland auf dem Prüfstand
Im Juni 2023 diskutierten Prof. Dr. Petra Thürmann, bis Anfang 2023 Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen und Dr. Martin Herrmann, Vorsitzender der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG) darüber, wie gut wir in Deutschland, insbesondere (aber nicht nur) im Gesundheitsbereich auf Hitzewellen vorbereitet sind.

The Need for Transformation to Post-Growth EU Health Systems
Bei der vierten Ausgabe unserer Planetary Health Dialogues im Mai 2023 haben wir uns mit der Frage beschäftigt, wie die Gesundheitssysteme in der EU künftig gestaltet sein müssen, um den Bedürfnissen der Menschen und des Planeten gerecht zu werden.

Resilienz im Gesundheitswesen
Gemeinsam mit ihren Gästen Prof. Dr. Ferdinand M. Gerlach, bis Ende Januar 2023 Vorsitzender des Sachverständigenrats (SVR) Gesundheit und Pflege und Dr. Kirsten Kappert-Gonther, MdB und stellvertretende Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag, nahm CPHP-Direktorin Maike Voss in den Blick, welchen politischen Maßnahmen es bedarf, um unser Gesundheitssystem so aufzustellen, dass es bereits akuten und noch drohenden Notfällen standhalten kann.

(Neben-)Wirkungen der Planetary Health Kommunikation für Politik und Praxis
Im zweiten Planetary Dialogue haben wir mit Cornelia Betsch, Heisenberg-Professorin für Gesundheitskommunikation an der Universität Erfurt, und Carel Mohn, Gründer und Chefredakteur von klimafakten.de, über die Frage diskutiert, wie eine wirkungsvolle Kommunikationsstrategie für Planetary Health aussehen kann.

Health in the Anthropocene — Reconnection, Partnerships and Post- Growth Alternatives
The event was the opening of the Centre for Planetary Health Policy’s (CPHP) new webinar series. In December 2023, we hosted the digital conference and discussed with international experts how public health, economic and social policies can maximise health equity within planetary boundaries.
