Exposition verstehen, Risiken vermeiden – Umweltchemikalien im Hautkontakt
Kaum ein Alltagsgegenstand kommt heute noch ohne Chemikalien aus. Sie stecken in Kleidung, Kosmetika sowie Reinigungs- und Hygieneprodukten und damit in Dingen, die täglich direkten Kontakt mit dem größten Organ unseres Körpers haben: der Haut. Die Haut schützt zwar vor UV-Licht, Krankheitserregern und schädlichen Substanzen, ist als Barriere jedoch nicht undurchlässig. Über die Körperoberfläche und Schleimhäute können Chemikalien wie Schwermetalle, PFAS, Bisphenole, Phthalate, Parabene sowie Mikro- und Nanoplastik in den Körper gelangen. Die gesundheitlichen Folgen reichen von Kontaktallergien bis zu hormonellen und neurologischen Erkrankungen. Gleichzeitig sind viele dieser Chemikalien unzureichend reguliert. Für zahlreiche Produkte mit direktem Hautkontakt fehlen verbindliche Grenzwerte oder Verbote bedenklicher Stoffe. Dieses Factsheet zeigt, wie Chemikalien über die Haut aufgenommen werden, welche Risiken damit verbunden sind und wie sich diese reduzieren lassen.
Im dritten Webinar unserer Veranstaltungsreihe „Diagnose Verschmutzung” haben wir am 8. Juli gemeinsam mit Expert*innen beleuchtet, wie Gesundheitsberufe diese Risiken einordnen und konkrete Ansätze für Prävention und Beratung im Alltag nutzen können.
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