Umwelt und Gesund­heit in Euro­pa: CPHP tritt Euro­pean Envi­ron­ment and Health Taskforce bei

Das Bild zeigt das 15. digitale Treffen der European Environment and Health Task Force. Man sieht die Gesichter der Teilnehmenden sowie die Logos von der Weltgesundheitsorganisation, der Wirtschaftskommission für Europa (UNECE) sowie des UN Environment Programmes.

Wir freu­en uns sehr, seit Juni 2025 Mit­glied der Euro­pean Envi­ron­ment and Health Taskforce (EHTF) zu sein. Die EHTF ist das füh­ren­de inter­na­tio­na­le Gre­mi­um für die Umset­zung und Über­wa­chung des Euro­päi­schen Umwelt- und Gesund­heits­pro­zes­ses (EHP), der von der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) koor­di­niert wird. In ihr arbei­ten Vertreter*innen der Gesund­heits- und Umwelt­mi­nis­te­ri­en aller 53 Mit­glied­staa­ten sowie aus­ge­wähl­te Orga­ni­sa­tio­nen zusam­men, um die auf den inter­na­tio­na­len Minis­ter­kon­fe­ren­zen beschlos­se­nen Zie­le in kon­kre­te Maß­nah­men zu über­set­zen – etwa in den Berei­chen Kli­ma, Luft­qua­li­tät, Was­ser, Che­mi­ka­li­en und nach­hal­ti­ge Mobi­li­tät. Die EHTF tritt jähr­lich zwi­schen den Minis­ter­kon­fe­ren­zen zu Umwelt und Gesund­heit zusam­men.

“Unse­re Mit­glied­schaft eröff­net uns die Mög­lich­keit, wis­sen­schaft­lich fun­dier­te Ana­ly­sen und Emp­feh­lun­gen in die Arbeit der Task Force ein­zu­brin­gen. Als Think Tank schla­gen wir Brü­cken zwi­schen For­schung, Poli­tik und Pra­xis und tra­gen dazu bei, dass Umwelt- und Gesund­heits­the­men evi­denz­ba­siert in euro­päi­sche Ent­schei­dungs­pro­zes­se ein­flie­ßen. So leis­ten wir einen Bei­trag, Stra­te­gien und Maß­nah­men zur Bewäl­ti­gung der Kli­ma­kri­se und ihrer gesund­heit­li­chen Fol­gen wirk­sa­mer zu gestal­ten”, sagt Doro­thea Baltruks, Lei­te­rin des CPHP.

Man­dat

Die EHTF ist zustän­dig für:

  • die Ent­wick­lung und Unter­stüt­zung der Umset­zung ihres halb­jähr­li­chen Arbeits­pro­gramms;
  • die För­de­rung der Zusam­men­ar­beit und von Part­ner­schaf­ten zwi­schen Sek­to­ren, Part­nern und Inter­es­sen­grup­pen;
  • Bereit­stel­lung von Foren für den Aus­tausch von tech­ni­schem Fach­wis­sen und Kennt­nis­sen;
  • Ein­be­zie­hung wis­sen­schaft­li­cher Erkennt­nis­se in die Ent­wick­lung von Umwelt- und Gesund­heits­po­li­ti­ken;
  • Berück­sich­ti­gung neu­er Umwelt- und Gesund­heits­fra­gen und Bera­tung zu poli­ti­schen Leit­li­ni­en zu deren Bewäl­ti­gung;
  • För­de­rung der Zusam­men­ar­beit mit den Lei­tungs­gre­mi­en und Sekre­ta­ria­ten rele­van­ter mul­ti­la­te­ra­ler Umwelt- und Gesund­heits­ab­kom­men und poli­ti­scher Platt­for­men;
  • Ein­rich­tung von Arbeits­grup­pen und ande­ren Gre­mi­en;
  • Ein­rich­tung der EHP-Part­ner­schaf­ten und Bereit­stel­lung all­ge­mei­ner Leit­li­ni­en und Unter­stüt­zung;
  • Iden­ti­fi­zie­rung finan­zi­el­ler Res­sour­cen für die Umset­zung;
  • Jähr­li­che Bericht­erstat­tung über die Fort­schrit­te und Erfol­ge der EHP an das WHO-Regio­nal­ko­mi­tee für Euro­pa und den Aus­schuss für Umwelt­po­li­tik der Wirt­schafts­kom­mis­si­on der Ver­ein­ten Natio­nen für Euro­pa (UNECE);
  • För­de­rung der Betei­li­gung von Jugend­or­ga­ni­sa­tio­nen an Ent­schei­dungs­pro­zes­sen im Bereich Umwelt und Gesund­heit; und
  • Vor­be­rei­tung der Minis­ter­kon­fe­ren­zen zu Umwelt und Gesund­heit.

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