Neues Stufenmodell bringt Planetare Gesundheit in Gesundheitsförderung und Prävention

In der neuen Publikation des Centre for Planetary Health Policy (CPHP) und der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG e. V.) stellen Annkathrin von der Haar, Hannah Otto, Milva Ende, Katharina Wabnitz und Johanna Weis ein Stufenmodell vor, das planetare Gesundheit direkt in Gesundheitsförderung und Prävention einbindet.
Das Modell umfasst elf zentrale Kriterien, das Fachkräfte dabei unterstützt, Maßnahmen der Gesundheitsförderung weiterzuentwickeln und strategisch auszurichten – von Bedarf und Zieldefinition über Partizipation und Partnerschaften bis hin zu Nachhaltigkeit und Anbieterqualifikation. So lässt sich das Modell auch für Evaluation und Qualitätssicherung nutzen.
Wie kann das Stufenmodell angewendet werden?
Das Stufenmodell soll als Arbeitsinstrument, Evaluationshilfe und Inspirationsquelle dienen. Es zeigt praxisnah, wie der Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention Maßnahmen fördern kann, die zugleich die Gesundheit stärken und positiv auf Klima und Umwelt wirken. Damit können Fachkräfte aus Gesundheitsämtern, Bildungseinrichtungen, sozialen Trägern, NGOs oder Agenturen eigene Projekte gezielt planen und weiterentwickeln.
Die Publikation ist im Rahmen der Präventionsinitiative von BARMER und der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG e.V.) entstanden. Ziel des Projekts ist es, die Planetary Health Perspektive stärker in Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen zu verankern und praxisnahe Werkzeuge für eine Zukunft innerhalb planetarer Grenzen bereitzustellen.
