Mit neuen Perspektiven in die zweite Amtszeit: Auftaktsitzung des wissenschaftlichen Beirats
Mit einer hybriden Sitzung in Berlin und online ist der Wissenschaftliche Beirat des CPHP in die zweite Amtszeit gestartet. Der Beirat setzt sich zusammen aus neun Expert*innen am Nexus globaler Umweltveränderungen, Gesundheit und Politik und wird das CPHP in den kommenden zwei Jahren inhaltlich und strategisch beraten.

Für die zweite Legislatur wurden folgende Expert*innen berufen:
- Dr. Olumide Abimbola, Direktor des Africa Policy Research Institute (APRI)
- Dr. Karin Geffert, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Public Health an der LMU München
- Dr. Kim Grützmacher, Leiterin der Abteilung „Internationaler Naturschutz“ des Bundesamtes für Naturschutz (BfN)
- Dr. Mirjam Jenny, Wissenschaftliche Geschäftsführerin des Institute for Planetary Health Behaviour (Universität Erfurt)
- Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung „Energie, Verkehr, Umwelt“ am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
- Dr. Brigitte Knopf, Direktorin von Zukunft KlimaSozial – Institut für Klimasozialpolitik
- Dr. Wolfgang Straff, Leiter der Abteilung „Umweltmedizin und gesundheitliche Bewertung“ am Umweltbundesamt (UBA)
- Angelina Taylor, Leiterin der Geschäftsstelle „Klima und Gesundheit“ am Robert Koch-Institut (RKI)
- Prof. Dr. Petra Thürmann, Vizepräsidentin für Forschung an der Universität Witten/Herdecke
Bereits in der Vorstellungsrunde wurde deutlich, wie vielfältig das im Beirat versammelte Fachwissen ist – und wie stark das gemeinsame Interesse an der Schnittstelle von Gesundheit, Klima- und Umweltpolitik. Betont wurde der Wert des gegenseitigen Lernens in Anbetracht aktueller (globaler) Herausforderungen. Dazu zählen etwa der Umgang mit enger werdenden politischen Handlungsspielräumen und finanziellen Ressourcen sowie die Frage, wie wissenschaftliche Evidenz zu den planetaren Krisen angesichts veränderter Aufmerksamkeit und Prioritätensetzungen wirksam in politische Entscheidungsprozesse eingebracht werden kann. Besonders hervorgehoben wurde in diesem Zusammenhang das Potenzial von Gesundheit als anschlussfähiger, kommunikativer Schlüssel.
Die Auftaktsitzung machte die vielfältigen Überschneidungen und Anknüpfungspunkte für die Zusammenarbeit in der neuen Amtszeit sichtbar. Die unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen der Beirät*innen eröffnen Raum für interdisziplinäre Vernetzung und institutionelle Weiterentwicklung.
Das CPHP blickt mit großer Vorfreude auf die Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Beirat und auf zwei Jahre gemeinsamen, produktiven Austauschs an der Schnittstelle von Wissenschaft und Politik.
Fotos: CPHP
