Am: 24.02.2026

Ort: Online

Auf­zeich­nung ver­füg­bar! Pla­ne­ta­ry Health Dia­lo­gue zu Ener­gie­ar­mut als Gesund­heits­ri­si­ko

Auf­zeich­nung ver­füg­bar! Pla­ne­ta­ry Health Dia­lo­gue zu Ener­gie­ar­mut als Gesund­heits­ri­si­ko

Füße in Hausschuhen vor einem Heizgerät mit dem Schriftzug 'Planetary Health Dialogue'

Ener­gie­ar­mut als Gesund­heits­ri­si­ko –Wie gelingt kli­ma­so­zia­le Poli­tik?

In der Febru­ar-Aus­ga­be unse­rer Pla­ne­ta­ry Health Dia­lo­gues stand Ener­gie­ar­mut als zen­tra­ler sozia­ler Aspekt der Kli­ma­kri­se im Mit­tel­punkt. Vor dem Hin­ter­grund des anste­hen­den EU-Emis­si­ons­han­dels­sys­tem ETS 2 haben wir gemein­sam mit Astrid Schaf­fert (Refe­ren­tin bei Zukunft Kli­ma­So­zi­al) und Peter Rich­ter (Refe­rent für Kli­ma­so­zi­al­po­li­tik beim Deut­schen Cari­tas­ver­band e.V.) zen­tra­le Fra­gen sozia­ler und gesund­heit­li­cher Dimen­sio­nen der Kli­ma­po­li­tik dis­ku­tiert.

Stei­gen­de Ener­gie­prei­se und schlecht gedämm­ter Wohn­raum füh­ren bereits heu­te dazu, dass eine stei­gen­de Zahl von Haus­hal­ten ihre Woh­nun­gen nicht mehr aus­rei­chend hei­zen kann. Ener­gie­ar­mut ist auch hier­zu­lan­de längst eine aku­te sozia­le und gesund­heit­li­che Rea­li­tät. Dies zeigt auch die neue Publi­ka­ti­on von Zukunft Kli­ma­So­zi­al, die Hand­lungs­mög­lich­kei­ten für eine kli­ma­so­zia­le Gestal­tung des ETS2 auf­zeigt und damit auf die Ver­mei­dung zusätz­li­cher gesund­heit­li­cher und sozia­ler Belas­tun­gen für vul­nerable Haus­hal­te abzielt.

Mit dem anste­hen­den EU-Emis­si­ons­han­dels­sys­tem ETS 2, das künf­tig auch Gebäu­de und Ver­kehr ein­be­zieht und damit direk­te Aus­wir­kun­gen auf Heiz- und Ener­gie­kos­ten der Bevöl­ke­rung haben wird, ste­hen vie­le Haus­hal­te vor wei­te­ren Kos­ten­stei­ge­run­gen für Hei­zen und Ener­gie – sofern die­ser nicht durch effek­ti­ve poli­ti­sche Maß­nah­men zur Abfe­de­rung sozia­ler Här­ten beglei­tet wird.

Fol­gen­de Leit­fra­gen stan­den dabei im Fokus:

  • Was bedeu­tet Ener­gie­ar­mut kon­kret? Wel­che gesund­heit­li­chen Fol­gen hat sie?
  • Wel­che struk­tu­rel­len Fak­to­ren ver­stär­ken Ener­gie­ar­mut in Deutsch­land und Euro­pa?
  • Wie wir­ken sich kli­ma­po­li­ti­sche Maß­nah­men (z.B. CO₂-Beprei­sung, Sanie­rungs­pro­gram­me) auf ver­schie­de­ne Ein­kom­mens­grup­pen aus?
  • Wel­che Rol­le spielt eine „kli­ma­so­zia­le“ Poli­tik, um nega­ti­ve Ver­tei­lungs­ef­fek­te zu ver­mei­den? Wie lässt sich ein „Sozi­al­ch­eck” von Kli­ma­po­li­tik ope­ra­tio­na­li­sie­ren? Gibt es hier in der aktu­el­len Poli­tik gute Ansät­ze?
  • Wel­che inte­gra­ti­ven poli­ti­schen Stra­te­gien (z.B. geziel­te För­de­rung nach Ein­kom­men, Kli­ma­geld) gibt es – und wie kön­nen sie wirk­sam umge­setzt wer­den?

Mode­riert wur­de die Ver­an­stal­tung von Doro­thea Baltruks, Lei­te­rin des CPHP.

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