Am: 01.10.2025

Ers­te Aus­tausch­run­de mit inter­na­tio­na­len Expert*innen zur Ent­wick­lung von Eck­punk­ten einer Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie für das deut­sche Gesund­heits­we­sen:

Ers­te Aus­tausch­run­de mit inter­na­tio­na­len Expert*innen zur Ent­wick­lung von Eck­punk­ten einer Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie für das deut­sche Gesund­heits­we­sen:

Deutsch­land braucht drin­gend eine Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie für das Gesund­heits­we­sen. Vor die­sem Hin­ter­grund ver­an­stal­te­te das CPHP gemein­sam mit dem BKK Dach­ver­band am 01. Okto­ber eine Aus­tausch­run­de mit euro­päi­schen Expert*innen, um zen­tra­le Ansät­ze für ein nach­hal­ti­ges und kli­ma­neu­tra­les Gesund­heits­we­sen zu dis­ku­tie­ren und von­ein­an­der zu ler­nen.

Von euro­päi­schen Nach­bar­län­dern ler­nen

Auf dem Bild die 12 Zoom-Kacheln der Teilnehmenden des online-Workshops.

Das deut­sche Gesund­heits­sys­tem ist einer­seits stark von der vor­an­schrei­ten­den Kli­ma­kri­se betrof­fen – zum Bei­spiel durch stei­gen­de Krank­heits­last infol­ge von Hit­ze, Extrem­wet­ter­er­eig­nis­sen und Luft­ver­schmut­zung – und trägt ande­rer­seits mit etwa 6 % der natio­na­len CO₂-Emis­sio­nen erheb­lich dazu bei. Damit steht es vor der dring­li­chen Auf­ga­be, öko­lo­gi­sche, öko­no­mi­sche und sozia­le Nach­hal­tig­keit stär­ker in der Ver­sor­gung, Prä­ven­ti­on, Gesund­heits­för­de­rung und Reha­bi­li­ta­ti­on zu ver­an­kern.

Vor die­sem Hin­ter­grund brach­te das CPHP im ers­ten Work­shop des Pro­jek­tes zur Ent­wick­lung von Eck­punk­ten einer Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie für das deut­sche Gesund­heits­we­sen gemein­sam mit dem BKK Dach­ver­band Expert*innen aus Däne­mark, den Nie­der­lan­den, Eng­land und Öster­reich zusam­men. Der Aus­tausch bot wert­vol­le Ein­bli­cke in Erfol­ge, Her­aus­for­de­run­gen und Lern­erfah­run­gen der jewei­li­gen Län­der.

Trotz der Unter­schied­lich­keit der Gesund­heits­sys­te­me und Her­an­ge­hens­wei­sen, kris­tal­li­sier­ten sich gemein­sa­me Erfolgs­fak­to­ren für nach­hal­ti­ge Gesund­heits­stra­te­gien her­aus:

  • Kla­re Zie­le, Ver­ant­wort­lich­kei­ten und Finan­zie­rung sind ent­schei­dend für lang­fris­ti­ge Fort­schrit­te.
  • Der Auf­bau eines star­ken Gover­nan­ce-Sys­tems ist zen­tral, um die Umset­zung zu koor­di­nie­ren und Fort­schrit­te nach­voll­zieh­bar zu machen.
  • Die stär­ke­re Ver­knüp­fung von Gesund­heit, Nach­hal­tig­keit, Kli­ma­schutz und Kli­ma­an­pas­sung schaf­fen wert­vol­le Syn­er­gien und erhöht die Wirk­sam­keit von Maß­nah­men.
  • Der Auf­bau wirk­sa­mer Partner*innenschaften und die Koope­ra­ti­on mit enga­gier­ten Akteur*innen aus Zivil­ge­sell­schaft, Wis­sen­schaft und Pri­vat­sek­tor schafft Dyna­mik und gemein­sa­me Ver­ant­wor­tung.
  • Bot­tom-up- und Top-down-Ansät­ze und deren Kom­bi­na­ti­on haben sich als wirk­sam erwie­sen, um die Nach­hal­tig­keits­agen­da vor­an­zu­brin­gen
  • Die geschick­te Nut­zung poli­ti­scher Gele­gen­heits­fens­ter kann trans­for­ma­ti­ve Pro­zes­se kata­ly­sie­ren.

Der Work­shop mar­kier­te damit einen wich­ti­gen ers­ten Schritt auf dem Weg zur Ent­wick­lung von Eck­punk­ten einer Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie für das deut­sche Gesund­heits­we­sen und ver­deut­licht, wie viel Deutsch­land hier­bei von euro­päi­schen Nach­bar­län­dern ler­nen kann

Wir dan­ken den Expert*innen für die wert­vol­len Ein­bli­cke und Erfah­run­gen und freu­en uns auf die nächs­ten Aus­tausch­for­ma­te im Rah­men des Pro­jek­tes.

Foto: CPHP