Health Care Sys­tem as Dri­ver for Food  Sys­tem Trans­for­ma­ti­on

Verschiedene frische Lebensmittel - Gemüse, Früchte, Nüsse, Samen und Getreide in Schalen und lose auf einer Oberfläche arrangiert

© iStock / Aamu­lya

Health Care Sys­tem as Dri­ver for Food  Sys­tem Trans­for­ma­ti­on

Die Trans­for­ma­ti­on des Ernäh­rungs­sys­tems hin zu stär­ker pflan­zen­ba­sier­ten Ernäh­rungs­wei­sen im Sin­ne der Pla­ne­ta­ry Health Diet ist ein zen­tra­ler Hebel für die mensch­li­che und pla­ne­ta­re Gesund­heit. Sie senkt die Prä­va­lenz nicht­über­trag­ba­rer Krank­hei­ten, redu­ziert Treib­haus­gas­emis­sio­nen und trägt wesent­lich zum Erhalt der Öko­sys­tem­leis­tun­gen bei. Die­se Effek­te ent­las­ten die Gesund­heits­sys­te­me und stär­ken deren Resi­li­enz.

Akteu­re des Gesund­heits­we­sens genie­ßen ein hohes gesell­schaft­li­ches Ver­trau­en und spie­len eine Schlüs­sel­rol­le in Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­sen. Vor die­sem Hin­ter­grund zielt das Pro­jekt dar­auf ab, das Enga­ge­ment von Gesund­heits­ak­teu­ren – aus­ge­hend von Kran­ken­häu­sern – für eine gesün­de­re und nach­hal­ti­ge­re Ernäh­rung in Deutsch­land und dar­über hin­aus zu stär­ken.

Das Pro­jekt umfasst drei Hand­lungs­strän­ge:

  • Ers­tens wer­den Best-Prac­ti­ce-Kran­ken­häu­ser iden­ti­fi­ziert, um kon­kre­te Ansatz­punk­te für eine gesun­de und nach­hal­ti­ge Kran­ken­haus­ver­pfle­gung abzu­lei­ten.
  • Zwei­tens ana­ly­siert und för­dert das Pro­jekt die Ver­net­zung von Kran­ken­häu­sern in ihren loka­len Kon­tex­ten, um regio­na­le Ernäh­rungs­um­ge­bun­gen zu stär­ken und pflan­zen­ba­sier­te Gemein­schafts­ver­pfle­gung brei­ter zu ver­an­kern.
  • Drit­tens wird die Ver­net­zung über insti­tu­tio­nel­le und poli­ti­sche Ebe­nen hin­weg gestärkt, ver­bun­den mit der Ent­wick­lung neu­er Nar­ra­ti­ve sowie kohä­ren­ter poli­ti­scher Hand­lungs­emp­feh­lun­gen auf natio­na­ler und euro­päi­scher Ebe­ne.

Pro­jekt­zie­le

  • Ana­ly­se und Ver­brei­tung von Best Prac­ti­ces zu gesun­der und nach­hal­ti­ger Kran­ken­haus­ver­pfle­gung.
  • Stär­kung der Stim­me von Kran­ken­häu­sern als Gesund­heits­ak­teu­re in der poli­ti­schen und gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Wahr­neh­mung von gesun­den und nach­hal­ti­gen Ernäh­rungs­mus­tern als einer der Grund­pfei­ler für die Gesund­heit von Men­schen und Pla­net.
  • Netz­werk­bil­dung von Gesund­heits­ak­teu­ren mit dem Ziel der Erar­bei­tung gemein­sa­mer Zie­le und For­de­run­gen zu pflan­zen­ba­sier­ter Ernäh­rung.
  • Ein­bin­dung von Gesund­heits­ak­teu­ren in die Gestal­tung von loka­len, natio­na­len und EU-wei­ten Ernäh­rungs­sys­te­men.

Metho­dik

Das CPHP ist im drit­ten Hand­lungs­strang maß­geb­lich betei­ligt. Es iden­ti­fi­ziert Ansatz­punk­te zur Unter­stüt­zung der poli­ti­schen Debat­te über eine flä­chen­de­cken­de, nach­hal­ti­ge Kran­ken­haus­ver­pfle­gung. Zudem gestal­tet es Stake­hol­der­dia­lo­ge und ent­wi­ckelt Posi­tio­nen sowie poli­ti­sche For­de­run­gen.

Hand­lungs­feld

Exter­ne Res­sour­cen

Pro­jekt­lauf­zeit

Janu­ar 2026 — Juni 2027

Kon­takt

Partner*innen

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