Am: 30.09.2025

Ort: Berlin

Gemein­sam für sau­be­re Luft im Ruhr­ge­biet: Zwei­ter Stake­hol­der­dia­log zur neu­en EU-Luft­qua­li­täts­richt­li­nie

Gemein­sam für sau­be­re Luft im Ruhr­ge­biet: Zwei­ter Stake­hol­der­dia­log zur neu­en EU-Luft­qua­li­täts­richt­li­nie

Am 13. Sep­tem­ber haben wir im Rah­men unse­res vom Clean Air Fund geför­der­ten Pro­jekts für eine ehr­gei­zi­ge und gerech­te Umset­zung der EU-Luft­qua­li­täts­richt­li­nie in Deutsch­land zen­tra­le Akteur*innen aus dem Ruhr­ge­biet in Essen zusam­men­ge­bracht. Im Rah­men die­ses zwei­ten Stake­hol­der­dia­logs haben wir dis­ku­tiert, wie die Luft­qua­li­täts­richt­li­nie ambi­tio­niert und gerecht umge­setzt wer­den kann, indem Syn­er­gien mit Kli­ma­schutz, Gesund­heits­för­de­rung und Zukunfts­fä­hig­keit des Indus­trie­stand­orts genutzt wer­den kön­nen.

Fach­li­che Impul­se aus Land und Kom­mu­ne

Dr. Vol­ker Och­sen­fahrt, Refe­rats­lei­ter im Minis­te­ri­um für Wirt­schaft, Indus­trie, Kli­ma­schutz und Ener­gie des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len, infor­mier­te über den aktu­el­len Stand der Luft­qua­li­tät sowie über die Maß­nah­men zur Umset­zung der Richt­li­nie auf Lan­des­ebe­ne.

Dr. Volker Ochsenfahrt steht mit geöffnetem Ordner vor Wand mit Bildschirm, der Text zu Luftqualität und EU-Richtlinie in NRW zeigt.

Robert Gre­be vom Umwelt­amt der Stadt Essen gewähr­te anschlie­ßend einen Ein­blick in die kom­mu­na­le Per­spek­ti­ve. Der his­to­ri­sche Rück­blick auf die Luft­qua­li­tät der Stadt – ver­deut­licht durch Bild­ma­te­ri­al aus Zei­ten des star­ken Smogs der 1980er-Jah­re – mach­te sowohl die bereits erziel­ten Fort­schrit­te als auch die bestehen­den Her­aus­for­de­run­gen deut­lich, ins­be­son­de­re im Hin­blick auf die Ein­hal­tung der neu­en Grenz­wer­te.

Robert Grebe vom Umweltamt mit weißem Hemd und dunkler Weste steht an einem weißen Rednerpult, im Hintergrund Bildschirm mit Text 'Luftreinhalteplanung in Essen' und 'STADT ESSEN'.

Aus­tausch im World­ca­fé

Im Rah­men eines World­ca­fé-For­mats dis­ku­tier­ten die Teil­neh­men­den die Chan­cen und Her­aus­for­de­run­gen der neu­en Richt­li­nie, ein­schließ­lich des Schut­zes beson­ders vul­nerabler Bevöl­ke­rungs­grup­pen. Dar­über hin­aus wur­den not­wen­di­ge Rah­men­be­din­gun­gen sowie die Rol­le der Zusam­men­ar­beit zwi­schen EU, Bund, Län­dern und Kom­mu­nen erar­bei­tet.

Die Viel­falt der Per­spek­ti­ven hat erneut gezeigt, wie wert­voll der inter­dis­zi­pli­nä­re Aus­tausch ist. Sie unter­streicht auch, wie wich­tig eine kla­re Kom­mu­ni­ka­ti­on der weit­rei­chen­den Vor­tei­le sau­be­rer Luft ist, um die Akzep­tanz für ent­spre­chen­de Maß­nah­men wei­ter zu stär­ken.

Dank und Aus­blick

Wir dan­ken allen Teil­neh­men­den für den offe­nen und kon­struk­ti­ven Aus­tausch sowie der Stif­tung Mer­ca­tor für ihre Gast­freund­schaft. Wir freu­en uns auf die nächs­ten Dia­lo­ge – und dar­auf, die Ergeb­nis­se im wei­te­ren Ver­lauf des Pro­jek­tes in kon­kre­te Hand­lungs­emp­feh­lun­gen für Entscheidungsträger*innen ein­zu­brin­gen.

Fotos: CPHP