
Nachhaltigkeit im Medizinproduktesektor — Vom EU-Recht zur Praxis
Medizinprodukte, von Skalpellen über Röntgengeräte bis hin zum Pflegebett, verursachen Treibhausgase und verbrauchen Ressourcen in der Herstellung, im Transport und der Entsorgung. Gleichzeitig sind sie für die menschliche Gesundheit essentiell und verbessern die Genesung sowie die Lebensqualität der Patient:innen erheblich. Vor dem Hintergrund der ökologischen Belastungsgrenzen stellt sich somit auch für diesen Sektor dringend die Frage, wie Medizinprodukte nachhaltiger werden können, ohne dass Versorgungssicherheit und Qualität vermindert werden.
In der Mai-Ausgabe unseres Planetary Health Dialogues haben wir mit drei der Co-Autor:innen – Charlotte Schnitzler (Bucerius Law School), Claudia Quitmann und Dr. med. Alina Herrmann (Universität Heidelberg) – die zentralen Ergebnisse unseres neuen Policy Briefs zu diesem Thema vorgestellt.
Anschließend haben mit Dr. Romy Auerbach und Leonie Wenzel (Fraunhofer IWKS), Julian Lotz (BIOVOX GmbH) und Ihnen Ansätze und Empfehlungen für eine zukunftsfähige Gestaltung des Sektors vertieft.
Wir bedanken uns für die rege Teilnahme!
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“Nachhaltigkeit im Medizinproduktesektor — Vom EU-Recht zur Praxis” ist die 18. Veranstaltung der CPHP-Webinarreihe “Planetary Health Dialogues”, einem monatlichen Austausch mit deutschen und internationalen Wissenschaftler:innen, politischen Entscheidungsträger:innen und Akteuren der Zivilgesellschaft, um gemeinsam Ideen für einen Paradigmenwechsel hin zu Gerechtigkeit, Gesundheit und Wohlbefinden innerhalb der planetaren Grenzen zu entwickeln.

